Apfel-Allergie

Was den Obst-Fans das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt können viele Allergiker nur mit Wehmut betrachten. Für sie kann der Verzehr von Äpfeln zur Qual werden. Nach Angaben von Professor Dr. Bergmann vom Allergiezentrum der Berliner Charité sind bundesweit mehr als 2 Millionen Bürger von einer Apfelallergie betroffen, Tendenz steigend. 2016 startete das Allergiezentrum der Berliner Charité auf Anregung des BUND Lemgo ein Forschungsprojekt.

Es gibt in Deutschland nach wie vor eine große Zahl von Apfel- und Birkenpollenallergikern, die teilweise mehr als 30 Jahren unter den Folgen leiden. Bei der Apfelallergie gab es die Empfehlung vom Arzt einfach auf den Konsum von Äpfel zu verzichten und gegen die Birkenpollenallergie wurden und werden Medikamente verschrieben, Nebenwirkungen inklusive.

Vielfach haben Betroffene und auch Ärzte keine Kenntnis von der Möglichkeit einfach Apfelsorten zu essen, die keine allergischen Reaktionen auslösen oder durch eine Desensibilisierung mit einer speziellen Apfeltherapie eine Heilung zu erreichen und dies sowohl für die Apfel- als auch für die Birkenpollenallergie. Es wurde einfach bei der Apfelallergie nicht erkannt, dass es sich um eine sortenspezifische Allergie handelt.

Helfen Sie Betroffenen mit durch die Verbreitung der folgenden Informationen. (Text: BUND Lemgo)

Die Apfelallergie äußert sich durch Beschwerden im Mund, beim oder nach dem Essen von Äpfeln in Form von Juckreiz, Anschwellen der Schleimhäute oder der Zunge, Brennen, auch Niesen, Juckreiz an Nase und/oder Augen, Atembeschwerden und Hautbeschwerden. Allerdings sind die Reaktionen bei Apfelallergikern sehr unterschiedlich, so dass Einzelbeurteilungen notwendig sind.
Warum die Früchte allergische Reaktionen auslösen, wollten Wissenschaftler der Universität Hohenheim wissen. Die Lebensmitteltechniker untersuchten gemeinsam mit Medizinern der Uni Hamburg alte und neu gezüchtete Apfelsorten und kamen zu einem interessanten Ergebnis.

In den drei folgenden pdfs sind weitere Informationen und Ergebnisse zusammengefasst:

Weitere Information gibt es auf der Seite des BUND Lemgo: Link